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Ein Gewächshaus bietet ideale Bedingungen für gesundes Pflanzenwachstum, zumindest so lange, bis die Sommerhitze ungebremst auf das Glas oder die Folie trifft. Dann verwandelt sich die eigentlich schützende Hülle rasch in einen Brutkasten, in dem empfindliche Pflanzen in kürzester Zeit vertrocknen oder unter starkem Stress leiden. Temperaturen über 30 °C sind für viele Kulturen kritisch, und nicht selten steigt das Thermometer im Gewächshaus im Hochsommer weit über 40 °C. Die Folge liegt dabei auf der Hand. Welke Blätter, verbrannte Früchte und Ertragsausfälle.
Die entscheidende Frage lautet also: Wie kann ich mein Gewächshaus vor Hitze schützen, ohne die Wachstumsbedingungen der Pflanzen einzuschränken? Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, welche natürlich auch immer entsprechend den individuellen Gegebenheiten angepasst werden können.
Wenn Temperaturen steigen, verändert sich das gesamte Mikroklima im Gewächshaus. Pflanzen geraten in Stress, ihr Stoffwechsel verlangsamt sich, und sie nehmen Wasser und Nährstoffe weniger effizient auf. Blüten fallen ab, die Bestäubung misslingt und Früchte bilden sich oft nicht vollständig aus. Besonders kritisch ist die Kombination aus Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit. Krankheiten wie Mehltau oder Grauschimmel breiten sich schneller aus, und Schädlinge finden ideale Bedingungen.
Ein Gewächshaus ohne Schutzmaßnahmen ist daher nur im Frühling und Herbst wirklich ideal. Wer ganzjährig kräftige Ernten erzielen möchte, braucht Strategien, die Temperaturen und Luftfeuchtigkeit im Griff halten.
Die Ursachen für Überhitzung lassen sich in vier Hauptfaktoren einteilen:
Wer die Ursachen versteht, kann die passenden Maßnahmen gezielt kombinieren und dafür sorgen, dass auch im Sommer das Gewächshaus optimal genutzt werden kann.
Die meisten Gartenhausbesitzer freuen sich auf den Sommer und sind der Meinung, dass hier die Hauptsaison für Gewächshäuser liegt. Allerdings bringen hohe Temperaturen auch einige Probleme und Hürden mit sich, die überwunden werden müssen. Auch bei hohen Temperaturen ist es möglich, Pflanzen anzubauen. Wichtig ist es jedoch nun, das Gewächshaus vor Hitze zu schützen, wofür es unterschiedliche Möglichkeiten gibt.
Eine wirksame Belüftung ist die wichtigste Maßnahme gegen Hitzestau. Ohne Luftaustausch nützt auch die beste Beschattung wenig, da sich die warme Luft im Inneren staut und nicht abziehen kann. Das belastet die betroffenen Pflanzen enorm. Die folgenden Möglichkeiten sorgen dafür, dass sich die Belüftung im Gewächshaus deutlich verbessert und frische Luft hineingelangen kann.
Praktischer Tipp: Die Lüftungsfläche sollte mindestens 15–20 % der Grundfläche betragen, um eine optimale Belüftung zu gewährleisten.
Die Beschattung ist die zweite zentrale Säule beim Hitzeschutz. Sie verhindert, dass zu viel Sonnenstrahlung ins Gewächshaus gelangt. Wenn Sie keine Schattenplätze im Gartenhaben, können Sie handeln und diese erschaffen.
Frage zum Nachdenken: Nutzen Sie bereits eine flexible Beschattung, die sich je nach Jahreszeit anpassen lässt?
Verdunstung ist ein natürlicher Kühlungsmechanismus. Wasser bindet Wärme, wenn es verdampft und senkt die Lufttemperatur. Auch hier können Sie Vorkehrungen treffen.
Achtung: Übertreiben Sie es nicht mit der Luftfeuchtigkeit. Sonst begünstigen Sie Pilzkrankheiten.
Thermische Massen wie Steine, Tonnen oder Wasserfässer wirken wie ein Puffer. Sie nehmen überschüssige Wärme auf und geben sie langsam wieder ab. Dadurch wird das Klima im Gewächshaus stabiler.
Beispiele:
Diese Methode ist besonders nützlich in Regionen mit starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht.
Auch die Pflanzen selbst können Teil des Hitzeschutzes sein.
Beachten Sie: Ein zu dichter Pflanzenbestand steigert nicht nur die Luftfeuchtigkeit, sondern blockiert auch die Belüftung.
Während klassische Maßnahmen oft schon ausreichen, gibt es für ambitionierte Gärtner auch hochmoderne Optionen. Diese sind ebenfalls besonders effektiv. Allerdings müssen Sie hier mit weiteren Kosten rechnen.
Digitale Systeme messen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und sogar CO₂-Werte. Sie steuern automatisch Lüftung, Beschattung und Bewässerung. Dabei liegt der Vorteil ganz klar auf der Hand. Eine konstante Bedingung und weniger Arbeit für Sie. Sie müssen sich demnach nicht immer selbst ins Gewächshaus laufen, sondern können sich voll und ganz auf die Automatisierung verlassen.
Durch das Aufstellen von elektrischen Ventilatoren sowie installierten Umluftsystemen können Sie für eine ideale Belüftung sorgen und müssen auch bei dieser Variante nicht ständig selbst tätig werden.
Solarfensterheber oder Solarlüfter sind umweltfreundlich und arbeiten unabhängig vom Stromnetz. Besonders in abgelegenen Gärten sind sie eine sinnvolle Lösung. Des Weiteren sparen Sie selbstverständlich Strom, wobei die Anschaffungskosten natürlich nicht unterschätzt werden sollten.
Nicht alle Pflanzen reagieren gleich stark auf Hitze, sodass Sie bei der Pflanzenwahl unbedingt die Bedürfnisse im Auge behalten sollten. Robustere Kulturen sind etwa Auberginen, Chilis, Rosmarin oder Thymian.
Neben den großen Maßnahmen gibt es kleine Routinen, die das Klima verbessern können und weder viel Geld noch zu viel Zeit kosten.
Ein einzelner Trick reicht selten aus, um ein Gewächshaus zuverlässig vor Hitze zu schützen. Erst die Kombination aus Belüftung, Beschattung, Verdunstungskühlung, thermischen Puffern und einer durchdachten Pflanzenanordnung schafft ein stabiles Klima. Moderne Technik kann diese Strategien ergänzen, ist aber nicht zwingend notwendig.
Wer die Maßnahmen flexibel kombiniert und an die eigenen Bedingungen anpasst, stellt sicher, dass seine Pflanzen auch an heißen Tagen kräftig wachsen, blühen und reichlich Früchte tragen.
Ja, schon kleine Ventilatoren verbessern die Luftzirkulation und verhindern Hitzestau. Sie sorgen außerdem dafür, dass die Luftfeuchtigkeit gleichmäßiger verteilt wird.
Das Offenlassen senkt die Temperatur, macht das Gewächshaus aber anfällig für Schädlinge und Wind. Besser ist eine kontrollierte Querlüftung über Fenster oder Türen.
Grüne und schwarze Netze sind robust und weit verbreitet, während weiße besonders stark reflektieren. Entscheidend ist jedoch der passende Schattierungsgrad in Prozent.
Ja, sie reagieren zuverlässig auf Temperaturänderungen und arbeiten meist ohne Strom über Wachszylinder. Dadurch öffnen und schließen sich Fenster selbstständig und verhindern gefährliche Hitzespitzen.
Regelmäßige Querlüftung lässt feuchte Luft entweichen und stabilisiert das Klima. Zusätzlich sollten Sie gezielt den Boden gießen, statt die Blätter zu benetzen.
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