Super Sparwochenende! -10% Rabatt auf alles - außer „Dauerhaft Preisgesenkt“! - Angebot endet in:

Code: GFP10

-15% Rabatt auf alles!  - außer „Dauerhaft Preisgesenkt“!
Angebot endet am 01. September 2025!

Rabattcode am Produkt ersichtlich
Loading...

Wie kann ich mein Gewächshaus vor Hitze schützen?

Ein Gewächshaus bietet ideale Bedingungen für gesundes Pflanzenwachstum, zumindest so lange, bis die Sommerhitze ungebremst auf das Glas oder die Folie trifft. Dann verwandelt sich die eigentlich schützende Hülle rasch in einen Brutkasten, in dem empfindliche Pflanzen in kürzester Zeit vertrocknen oder unter starkem Stress leiden. Temperaturen über 30 °C sind für viele Kulturen kritisch, und nicht selten steigt das Thermometer im Gewächshaus im Hochsommer weit über 40 °C. Die Folge liegt dabei auf der Hand. Welke Blätter, verbrannte Früchte und Ertragsausfälle.

Die entscheidende Frage lautet also: Wie kann ich mein Gewächshaus vor Hitze schützen, ohne die Wachstumsbedingungen der Pflanzen einzuschränken? Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, welche natürlich auch immer entsprechend den individuellen Gegebenheiten angepasst werden können.

Warum Hitze im Gewächshaus ein Risiko darstellt

Wenn Temperaturen steigen, verändert sich das gesamte Mikroklima im Gewächshaus. Pflanzen geraten in Stress, ihr Stoffwechsel verlangsamt sich, und sie nehmen Wasser und Nährstoffe weniger effizient auf. Blüten fallen ab, die Bestäubung misslingt und Früchte bilden sich oft nicht vollständig aus. Besonders kritisch ist die Kombination aus Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit. Krankheiten wie Mehltau oder Grauschimmel breiten sich schneller aus, und Schädlinge finden ideale Bedingungen.

Ein Gewächshaus ohne Schutzmaßnahmen ist daher nur im Frühling und Herbst wirklich ideal. Wer ganzjährig kräftige Ernten erzielen möchte, braucht Strategien, die Temperaturen und Luftfeuchtigkeit im Griff halten.

Ursachen für extreme Temperaturen im Gewächshaus

Die Ursachen für Überhitzung lassen sich in vier Hauptfaktoren einteilen:

  • Material und Bauweise: Glas- und Foliengewächshäuser haben unterschiedliche Wärmeleitfähigkeiten. Glas speichert Licht intensiver, Folie heizt sich schneller auf, kühlt aber ebenso schnell wieder ab.
  • Standort und Ausrichtung: Südlich ausgerichtete Gewächshäuser sind besonders anfällig für direkte Sonneneinstrahlung. Steht das Gewächshaus windgeschützt, fehlt oft die natürliche Durchlüftung.
  • Mangelnde Belüftung: Zu kleine Fenster oder schlecht platzierte Öffnungen lassen die warme Luft nicht entweichen.
  • Dichte Bepflanzung: Pflanzen, die zu nah beieinanderstehen, verhindern Luftzirkulation und erhöhen die Luftfeuchtigkeit.

Wer die Ursachen versteht, kann die passenden Maßnahmen gezielt kombinieren und dafür sorgen, dass auch im Sommer das Gewächshaus optimal genutzt werden kann.

Gewächshaus im Sommer

Möglichkeiten, das Gewächshaus vor Hitze zu schützen

Die meisten Gartenhausbesitzer freuen sich auf den Sommer und sind der Meinung, dass hier die Hauptsaison für Gewächshäuser liegt. Allerdings bringen hohe Temperaturen auch einige Probleme und Hürden mit sich, die überwunden werden müssen. Auch bei hohen Temperaturen ist es möglich, Pflanzen anzubauen. Wichtig ist es jedoch nun, das Gewächshaus vor Hitze zu schützen, wofür es unterschiedliche Möglichkeiten gibt.

Belüftung optimieren – Luftaustausch ist entscheidend

Eine wirksame Belüftung ist die wichtigste Maßnahme gegen Hitzestau. Ohne Luftaustausch nützt auch die beste Beschattung wenig, da sich die warme Luft im Inneren staut und nicht abziehen kann. Das belastet die betroffenen Pflanzen enorm. Die folgenden Möglichkeiten sorgen dafür, dass sich die Belüftung im Gewächshaus deutlich verbessert und frische Luft hineingelangen kann.

  • Dachfenster: Warme Luft steigt nach oben, deshalb sind Dachfenster besonders effektiv. Je größer die Öffnung, desto besser. Denn je mehr „alte“ Luft kann nach draußen gelangen.
  • Seitenfenster: Ideal ist eine Kombination aus Dach- und Seitenfenstern. Damit ermöglichen Sie eine sogenannte Querlüftung, die besonders effektiv ist, um Räume bzw. das Gewächshaus zu belüften.
  • Automatische Fensterheber: Diese öffnen sich, sobald eine bestimmte Temperatur erreicht wird. So bleibt das Klima auch dann stabil, wenn Sie nicht zu Hause sind.
  • Elektrische Ventilatoren: Ventilatoren beschleunigen den Luftaustausch, indem sie Luftbewegung erzwingen. Besonders in größeren Gewächshäusern sind sie unverzichtbar. Wichtig dazu ist allerdings ein Stromanschluss. Zudem können Sie mit Zeitschaltuhren arbeiten, damit die Luftzirkulation auch in Abwesenheit stattfindet und Sie nicht jedes Mal vor Ort sein müssen.

Praktischer Tipp: Die Lüftungsfläche sollte mindestens 15–20 % der Grundfläche betragen, um eine optimale Belüftung zu gewährleisten.

Beschattungssysteme – wirksamer Schutz vor Sonneneinstrahlung

Die Beschattung ist die zweite zentrale Säule beim Hitzeschutz. Sie verhindert, dass zu viel Sonnenstrahlung ins Gewächshaus gelangt. Wenn Sie keine Schattenplätze im Gartenhaben, können Sie handeln und diese erschaffen.

  • Schattiernetze: Diese Netze gibt es in verschiedenen Schattierungsgraden von 30 bis 80 Prozent. Sie lassen sich außen oder innen anbringen. Außen angebracht wirken sie effektiver, da die Hitze gar nicht erst ins Innere dringt.
  • Rollos und Jalousien: Glasgewächshäuser profitieren besonders von variablen Rollsystemen, die je nach Sonnenstand angepasst werden können.
  • Kreideschlämme: Eine kostengünstige Methode ist das Kalken oder Weißstreichen der Scheiben. Dabei reflektiert die weiße Schicht einen Großteil der Strahlung. Sie muss jedoch nach starken Regenfällen erneuert werden.
  • Mobile Lösungen: In kleinen Folienhäusern reicht oft schon ein Sonnensegel oder Gartenvlies, das an heißen Tagen über das Dach gelegt wird.

Frage zum Nachdenken: Nutzen Sie bereits eine flexible Beschattung, die sich je nach Jahreszeit anpassen lässt?

Verdunstungskühlung – natürliche Klimaanlage im Gewächshaus

Verdunstung ist ein natürlicher Kühlungsmechanismus. Wasser bindet Wärme, wenn es verdampft und senkt die Lufttemperatur. Auch hier können Sie Vorkehrungen treffen.

  • Bodenbewässerung: Wenn Sie morgens und abends die Wege im Gewächshaus bewässern, kühlt die Verdunstung die Luft.
  • Nebel- und Sprühanlagen: Feiner Wassernebel senkt die Temperatur spürbar und sorgt gleichzeitig für höhere Luftfeuchtigkeit.
  • Wasserbehälter: Eimer oder Wannen mit Wasser speichern Wärme und geben sie nachts ab. Tagsüber fördern sie Verdunstung und wirken als Wärmepuffer.

Achtung: Übertreiben Sie es nicht mit der Luftfeuchtigkeit. Sonst begünstigen Sie Pilzkrankheiten.

Thermische Massen – Temperaturspitzen abfangen

Thermische Massen wie Steine, Tonnen oder Wasserfässer wirken wie ein Puffer. Sie nehmen überschüssige Wärme auf und geben sie langsam wieder ab. Dadurch wird das Klima im Gewächshaus stabiler.

Beispiele:

  • Wasserfässer: Schwarze Regentonnen speichern Wärme besonders effektiv.
  • Steine oder Ziegel: Als Bodenbelag eingesetzt, verhindern sie schnelle Temperaturschwankungen.

Diese Methode ist besonders nützlich in Regionen mit starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht.

Pflanzengestaltung – mit Natur gegen Hitze

Auch die Pflanzen selbst können Teil des Hitzeschutzes sein.

  • Hochwachsende Kulturen wie Tomaten dienen als natürlicher Schattenspender für empfindlichere Arten wie Salat oder Spinat.
  • Bodendecker wie Salat oder Kräuter schützen den Boden vor Austrocknung.
  • Auslichten und Ausgeizen: Durch gezieltes Entfernen überflüssiger Blätter verbessern Sie die Luftzirkulation.

Beachten Sie: Ein zu dichter Pflanzenbestand steigert nicht nur die Luftfeuchtigkeit, sondern blockiert auch die Belüftung.

Moderne technische Lösungen für den Hitzeschutz

Während klassische Maßnahmen oft schon ausreichen, gibt es für ambitionierte Gärtner auch hochmoderne Optionen. Diese sind ebenfalls besonders effektiv. Allerdings müssen Sie hier mit weiteren Kosten rechnen.

Automatisierte Klimasteuerung

Digitale Systeme messen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und sogar CO₂-Werte. Sie steuern automatisch Lüftung, Beschattung und Bewässerung. Dabei liegt der Vorteil ganz klar auf der Hand. Eine konstante Bedingung und weniger Arbeit für Sie. Sie müssen sich demnach nicht immer selbst ins Gewächshaus laufen, sondern können sich voll und ganz auf die Automatisierung verlassen.

Elektrische Ventilatoren und Umluftsysteme

Durch das Aufstellen von elektrischen Ventilatoren sowie installierten Umluftsystemen können Sie für eine ideale Belüftung sorgen und müssen auch bei dieser Variante nicht ständig selbst tätig werden.

  • Umluftventilatoren verteilen die Luft gleichmäßig und verhindern Hitzestaus in bestimmten Bereichen.
  • Abluftventilatoren ziehen warme Luft gezielt nach außen.

Solarbetriebene Systeme

Solarfensterheber oder Solarlüfter sind umweltfreundlich und arbeiten unabhängig vom Stromnetz. Besonders in abgelegenen Gärten sind sie eine sinnvolle Lösung. Des Weiteren sparen Sie selbstverständlich Strom, wobei die Anschaffungskosten natürlich nicht unterschätzt werden sollten.

Pflanzenarten und ihre Hitzeempfindlichkeit

Nicht alle Pflanzen reagieren gleich stark auf Hitze, sodass Sie bei der Pflanzenwahl unbedingt die Bedürfnisse im Auge behalten sollten. Robustere Kulturen sind etwa Auberginen, Chilis, Rosmarin oder Thymian.

  • Tomaten: Blütenabwurf bei über 32 °C, Früchte bekommen Risse.
  • Paprika: Sonnenbrand auf Früchten, Wachstumsstockungen.
  • Salat: Schießt hoch und wird bitter.
  • Gurken: Hohe Anfälligkeit für Welkeerscheinungen.

Praktische Alltagstipps für den Sommer

Neben den großen Maßnahmen gibt es kleine Routinen, die das Klima verbessern können und weder viel Geld noch zu viel Zeit kosten.

  • Früh morgens gießen: So minimieren Sie Verdunstung und vermeiden Schock für Pflanzen.
  • Mulchschichten auftragen: Sie halten Feuchtigkeit länger im Boden.
  • Temperaturen überwachen: Nutzen Sie Thermometer an mehreren Stellen im Gewächshaus.
  • Flexible Schattierung: Passen Sie Netze oder Anstriche regelmäßig der Jahreszeit an.

Fazit – die richtige Kombination macht den Unterschied

Ein einzelner Trick reicht selten aus, um ein Gewächshaus zuverlässig vor Hitze zu schützen. Erst die Kombination aus Belüftung, Beschattung, Verdunstungskühlung, thermischen Puffern und einer durchdachten Pflanzenanordnung schafft ein stabiles Klima. Moderne Technik kann diese Strategien ergänzen, ist aber nicht zwingend notwendig.

Wer die Maßnahmen flexibel kombiniert und an die eigenen Bedingungen anpasst, stellt sicher, dass seine Pflanzen auch an heißen Tagen kräftig wachsen, blühen und reichlich Früchte tragen.

FAQ – Häufige Fragen zum Hitzeschutz im Gewächshaus

Hilft ein Ventilator auch in kleinen Gewächshäusern?

Ja, schon kleine Ventilatoren verbessern die Luftzirkulation und verhindern Hitzestau. Sie sorgen außerdem dafür, dass die Luftfeuchtigkeit gleichmäßiger verteilt wird.

Kann ich mein Gewächshaus im Sommer einfach offen lassen?

Das Offenlassen senkt die Temperatur, macht das Gewächshaus aber anfällig für Schädlinge und Wind. Besser ist eine kontrollierte Querlüftung über Fenster oder Türen.

Welche Farbe ist für Schattiernetze am besten?

Grüne und schwarze Netze sind robust und weit verbreitet, während weiße besonders stark reflektieren. Entscheidend ist jedoch der passende Schattierungsgrad in Prozent.

Sind automatische Fensteröffner zuverlässig?

Ja, sie reagieren zuverlässig auf Temperaturänderungen und arbeiten meist ohne Strom über Wachszylinder. Dadurch öffnen und schließen sich Fenster selbstständig und verhindern gefährliche Hitzespitzen.

Wie kann ich verhindern, dass die Luftfeuchtigkeit zu hoch wird?

Regelmäßige Querlüftung lässt feuchte Luft entweichen und stabilisiert das Klima. Zusätzlich sollten Sie gezielt den Boden gießen, statt die Blätter zu benetzen.

GFP Österreich

GFP Handels GesmbH Zentrale

Passauerstraße 24
A-4070 Eferding

Kein Kundenkontakt vor Ort.

GFP Österreich

GFP Handels GesmbH Büro Deutschland

Seligenstädter Str. 107
D-63073 Offenbach

Kein Kundenkontakt vor Ort.