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Gewächshaus im Winter nutzen – Grundlagen und Vorteile

Ein Gewächshaus im Winter zu nutzen, eröffnet Ihnen ungeahnte Möglichkeiten. Sie können frisches Gemüse ernten, empfindliche Pflanzen überwintern oder den Raum sogar für kreative Gartenprojekte einsetzen. Entscheidend ist, dass Sie die richtige Strategie wählen, um Ihr Gewächshaus effizient und nachhaltig in der kalten Jahreszeit zu betreiben.

Auch im Winter bringt das Gewächshaus zahlreiche Vorteile, man muss ie nur zu nutzen wissen. Zum einen verlängern Sie die Gartensaison deutlich, zum anderen sichern Sie sich eine zuverlässige Versorgung mit frischem Gemüse auch in frostigen Monaten. Gleichzeitig schützen Sie empfindliche Pflanzen vor Kälte und Witterung. Doch welche Voraussetzungen sind nötig, um den vollen Nutzen daraus zu ziehen?

Die wichtigsten Faktoren sind Isolierung, Belüftung und eine gezielte Auswahl der Pflanzen. Auch die Frage nach einer möglichen Beheizung spielt eine große Rolle. Ein winterfestes Gewächshaus ist mehr als nur ein geschützter Raum, es ist ein flexibles System, das Sie an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können.

Welche Pflanzen gedeihen im Winter im Gewächshaus?

Wenn Sie Ihr Gewächshaus im Winter nutzen möchten, hängt vieles von der Pflanzenwahl ab. Manche Sorten kommen erstaunlich gut mit niedrigen Temperaturen aus.

Typische Beispiele für wintertaugliche Kulturen sind:

  • Feldsalat
  • Spinat
  • Asiasalate
  • Winterkresse
  • Radieschen
  • Lauch
  • Petersilie

Diese Pflanzen benötigen kaum zusätzliche Wärme und wachsen selbst bei wenig Licht langsam, aber zuverlässig. Auch Kräuter wie Schnittlauch oder Thymian können im unbeheizten Gewächshaus überwintern.

 

Möchten Sie exotische Pflanzen wie Tomaten oder Paprika auch im Winter ziehen, benötigen Sie dagegen eine gezielte Beheizung und Zusatzbeleuchtung.

Gewächshaus im Winter

Wintergemüse im Porträt – robuste Pflanzen für das kalte Gewächshaus

Ein entscheidender Vorteil bei der Nutzung des Gewächshauses im Winter ist die Möglichkeit, bestimmte Gemüsesorten frisch zu ernten, während draußen Schnee liegt. Viele Wintergemüsearten sind erstaunlich kälteresistent und gedeihen auch ohne starke Beheizung. Damit Sie die richtige Auswahl treffen, stellen wir Ihnen die beliebtesten Pflanzen genauer vor.

Feldsalat – der Klassiker unter den Wintergemüsen

Feldsalat gehört zu den beliebtesten Kulturen für das Wintergewächshaus. Er verträgt Temperaturen bis zu –10 °C und wächst auch bei wenig Licht langsam, aber zuverlässig.

  • Aussaat: ab September bis Oktober direkt ins Beet.
  • Pflege: gleichmäßig feucht halten, Staunässe vermeiden.
  • Ernte: je nach Aussaat ab November bis März möglich.
  • Tipp: Dicht gesäte Bestände können mehrfach geschnitten werden.

Spinat – vitaminreich und unkompliziert

Spinat gilt als ideales Wintergemüse, da er bei Kälte besonders aromatisch wird. Er braucht nur wenige Wochen bis zur Ernte und liefert mehrfach Blätter.

  • Aussaat: von September bis November.
  • Pflege: regelmäßig lüften, damit kein Mehltau entsteht.
  • Ernte: laufend Blatt für Blatt, sobald die Rosetten groß genug sind.
  • Tipp: Spinat wächst besonders gut, wenn Sie ihn im Wechsel mit Feldsalat anbauen.

Radieschen – knackig und schnellwachsend

Radieschen überraschen viele Gärtner, weil sie selbst bei niedrigen Temperaturen zügig wachsen. Im Winter benötigen sie jedoch etwas länger als im Frühjahr.

  • Aussaat: ab Januar möglich, wenn das Gewächshaus frostfrei bleibt.
  • Pflege: nicht zu dicht säen, sonst bleiben die Knollen klein.
  • Ernte: nach 6–8 Wochen; Winterradieschen sind meist etwas milder.
  • Tipp: Kombinieren Sie Radieschen mit Schnittsalaten, um die Fläche optimal zu nutzen.

Winterkresse – aromatisch und pflegeleicht

Winterkresse, auch Barbarakraut genannt, ist fast ein Geheimtipp. Die Pflanze wächst schnell, liefert viele Blätter und kommt mit wenig Licht aus.

  • Aussaat: von September bis November.
  • Pflege: sehr genügsam, lediglich gleichmäßige Feuchtigkeit nötig.
  • Ernte: schon nach vier Wochen pflückbar.
  • Tipp: Winterkresse eignet sich hervorragend als gesunder Brotbelag.

Lauch – robust und standfest

Lauch ist ein Klassiker für den Winteranbau, da er auch bei Frost stabil bleibt. Im Gewächshaus wächst er besonders gleichmäßig.

  • Aussaat: Jungpflanzen im Sommer vorziehen und im Herbst ins Gewächshaus setzen.
  • Pflege: braucht nährstoffreichen Boden und regelmäßiges Gießen.
  • Ernte: je nach Sorte von November bis Februar.
  • Tipp: Durch Anhäufeln oder Pflanzung in Rillen erhalten Sie besonders lange weiße Schäfte.

Petersilie – aromatisches Würzkraut im Winter

Auch Kräuter lassen sich im Winter ziehen. Besonders Petersilie eignet sich gut, da sie kälteunempfindlich ist und langsam, aber stetig neue Blätter treibt.

  • Aussaat: am besten im Spätsommer, Jungpflanzen im Herbst ins Gewächshaus setzen.
  • Pflege: regelmäßig, aber mäßig gießen.
  • Ernte: den ganzen Winter über möglich.
  • Tipp: Nicht zu tief schneiden, sonst treibt die Pflanze langsamer nach.

Asiasalate – Vielfalt und schnelle Erträge

Asiasalate wie Mizuna oder Pak Choi sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Sie zeichnen sich durch schnelles Wachstum, hohe Kältetoleranz und abwechslungsreiche Geschmacksrichtungen aus.

  • Aussaat: von September bis November.
  • Pflege: relativ anspruchslos, sollten jedoch vor zu hoher Luftfeuchtigkeit geschützt werden.
  • Ernte: je nach Sorte nach 4–6 Wochen möglich.
  • Tipp: Besonders in Mischkultur bringen sie Farbe und Vielfalt ins Wintergewächshaus.

Wie wichtig ist die Isolierung des Gewächshauses?

Ein entscheidender Schritt zur erfolgreichen Nutzung im Winter ist die richtige Isolierung. Denn Wärmeverluste sind einer der größten Stolpersteine. Selbst robuste Wintergemüsearten profitieren von einem stabilen Mikroklima.

Beliebte Methoden zur Isolierung sind:

  • Doppelstegplatten statt einfacher Glasscheiben
  • Noppenfolie an den Innenwänden
  • Thermovorhänge für zusätzliche Wärmespeicherung

Diese Maßnahmen reduzieren den Energiebedarf erheblich und verlängern die Wachstumszeit der Pflanzen.

Gewächshaus heizen – wann lohnt es sich?

Eine der zentralen Fragen lautet: Muss ich mein Gewächshaus im Winter heizen? Die Antwort hängt stark davon ab, welche Pflanzen Sie kultivieren möchten. Pflanzen, die ein wärmeres Klima benötigen setzen demnach auch ein Heizen des Gewächshauses voraus.

Unbeheiztes Gewächshaus

Ein unbeheiztes Gewächshaus eignet sich für robuste Kulturen wie Feldsalat oder Spinat. Mit Isolierung und Frostschutz gelingt die Nutzung ohne zusätzliche Heizkosten.

Temperiertes Gewächshaus

Wenn Sie mediterrane Kräuter oder empfindliche Zierpflanzen überwintern möchten, reicht oft ein leichter Frostschutz. Hierfür genügen Heizlüfter mit Thermostat oder paraffinbasierte Frostwächter.

Warmes Gewächshaus

Für tropische Pflanzen oder Tomaten im Winter ist eine ganzjährige Beheizung nötig. Elektrische Heizsysteme, Gasheizungen oder Warmwasserleitungen sorgen für konstante Temperaturen. Allerdings steigen die Energiekosten deutlich.

Energieeffizienz beim Heizen steigern

Ein beheiztes Gewächshaus muss nicht zwangsläufig ein Energiefresser sein. Mit durchdachten Maßnahmen senken Sie den Verbrauch:

  • Automatisierte Thermostate halten die Temperatur konstant.
  • Solarpaneele können Heizsysteme teilweise speisen.
  • Wärmespeicher wie Wasserfässer geben gespeicherte Sonnenenergie nachts wieder ab.
  • Gute Abdichtungen verhindern Zugluft.

Diese Kombination aus erneuerbarer Energie und klassischem Heizsystem schafft ein nachhaltiges Gleichgewicht.

Welche Beleuchtung braucht ein Gewächshaus im Winter?

Da die Tage im Winter kurz sind, spielt Licht eine zentrale Rolle. Viele Pflanzen benötigen mindestens sechs Stunden Licht pro Tag.

Geeignete Optionen sind:

  • LED-Pflanzenlampen mit speziellem Lichtspektrum
  • Natriumdampflampen für wärmeliebende Kulturen
  • Energiesparlampen für kleinere Flächen

LED-Lösungen gelten als besonders effizient, da sie wenig Strom verbrauchen und gezielt das für Pflanzen relevante Lichtspektrum abgeben.

Gewächshaus im Winter lüften – warum das so wichtig ist

Auch in der kalten Jahreszeit darf die Belüftung nicht vernachlässigt werden. Ohne ausreichende Luftzirkulation drohen Schimmel, Pilze und Krankheiten. Kurzes Stoßlüften an sonnigen Tagen verhindert Feuchtigkeitsschäden und stärkt die Pflanzen. Lüftungsklappen oder automatische Fensteröffner sind eine sinnvolle Ergänzung.

Alternative Nutzungsmöglichkeiten für das Gewächshaus im Winter

Nicht jeder möchte Gemüse kultivieren. Es gibt viele kreative Möglichkeiten, ein Gewächshaus in den Wintermonaten zu nutzen.

Pflanzen überwintern: Viele Gartenbesitzer nutzen das Gewächshaus als sicheren Ort für Kübelpflanzen. Oleander, Zitruspflanzen oder Bougainvillea überstehen Frost dort deutlich besser.

Lagerraum: Auch als Lagerfläche ist ein Gewächshaus praktisch. Gartengeräte, Substrate oder sogar Obst und Gemüse lassen sich dort geschützt aufbewahren.

Frühbeet-Ersatz: Mit ein paar Anpassungen verwandelt sich das Gewächshaus in ein großes Frühbeet. So können Sie im Spätwinter bereits die ersten Jungpflanzen anziehen.

Welche Fehler sollten Sie vermeiden?

Gerade Einsteiger machen oft ähnliche Fehler, wenn sie ihr Gewächshaus im Winter nutzen wollen.

Die häufigsten sind:

  • Falsche Pflanzenwahl (zu empfindliche Sorten ohne Heizung)
  • Unzureichende Isolierung
  • Fehlende Belüftung → Schimmelgefahr
  • Übermäßiges Gießen trotz langsamen Wachstums
  • Zu hohe Heizkosten durch ineffiziente Systeme

Tipps für ein optimales Mikroklima im Winter

Das ideale Winterklima im Gewächshaus ist ein Zusammenspiel aus Temperatur, Licht und Feuchtigkeit.

  • Halten Sie Temperaturen je nach Pflanzenart zwischen 5 und 12 °C (für Wintergemüse).
  • Achten Sie auf eine relative Luftfeuchtigkeit von 60–70 %.
  • Stellen Sie Regentonnen oder Wasserfässer auf, um Temperaturspitzen abzufangen.
  • Verwenden Sie Hygrometer und Thermometer für die Kontrolle.

Langfristige Planung – lohnt sich ein Wintergewächshaus?

Die Frage nach der Rentabilität ist berechtigt. Ein unbeheiztes Gewächshaus mit Wintergemüse ist fast immer sinnvoll, da es nur geringe Kosten verursacht. Ein beheiztes Wintergewächshaus rechnet sich vor allem für passionierte Gärtner oder wenn Sie Wert auf eine sehr frühe Anzucht legen. Mit effizienter Technik und erneuerbarer Energie lässt sich die Investition jedoch langfristig ausgleichen.

Fazit – Ihr Gewächshaus sinnvoll im Winter nutzen

Ein Gewächshaus im Winter zu nutzen, ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch der richtigen Planung. Ob unbeheizt für robuste Gemüsearten, temperiert für mediterrane Kräuter oder voll beheizt für exotische Pflanzen. Jede Variante bietet individuelle Vorteile. Entscheidend sind Isolierung, Belüftung und Lichtmanagement.

Mit den richtigen Maßnahmen schaffen Sie ein stabiles Mikroklima, vermeiden Schimmel und sparen Heizkosten. So verwandeln Sie Ihr Gewächshaus in einen produktiven Rückzugsort, selbst in der kältesten Jahreszeit.

Prüfen Sie Ihre aktuelle Ausstattung und starten Sie mit kleinen Schritten. Selbst eine einfache Isolierung und die richtige Pflanzenwahl bringen schon im ersten Winter sichtbare Erfolge.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Kann ich Tomaten im Winter im Gewächshaus anbauen?

Nur mit Heizung und Zusatzbeleuchtung. Ohne diese Maßnahmen fehlt den Pflanzen Wärme und Licht.

Reicht Noppenfolie als Isolierung für ein Wintergewächshaus aus?

Ja, für robuste Wintergemüse reicht sie meist. Für empfindliche Pflanzen ist zusätzliche Dämmung ratsam.

Wie oft sollte ich im Winter im Gewächshaus gießen?

Deutlich weniger als im Sommer. Einmal pro Woche reicht oft aus, da das Wachstum langsamer ist. Der Bedarf ist allerdings bei den Pflanzen sehr individuell.

Kann ich mein Gewächshaus im Winter als Hühnerstall nutzen?

Ja, einige Gartenbesitzer nutzen die Wärme von Hühnern, um das Klima im Gewächshaus zu verbessern. Hygiene spielt hier jedoch eine große Rolle.

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