Biogartenmesse Schloss Türnich in Kerpen bei Köln

Die Biogartenmesse Schloss Türnich findet am 18. und 19. April 2026 in Kerpen-Türnich bei Köln statt und ist einer der schönsten Frühlingsauftakte für alle, die Bio-Pflanzen, Kräuter, Wildpflanzen und naturnahe Gartenideen mögen. Das Jahresthema „Artenvielfalt im Garten 2.0“, rund 100 Aussteller, Vorträge, Führungen und Workshops im Eintritt sowie die besondere Kulisse aus Schlosspark, Lindenallee und Bio-Café machen den Termin weit mehr als zu einem klassischen Pflanzenmarkt.
Gerade wenn du noch überlegst, wie dein Garten, dein Hochbeet oder ein geschützter Platz für Tomaten, Paprika und Kräuter in diesem Frühjahr aussehen soll, lohnt sich der Blick nach Türnich. Zwischen Rosen, heimischen Wildgewächsen, Kräutern, Saatgut, mediterranen Kübelpflanzen und ökologischer Gartenpflege entstehen viele Ideen, die sich zuhause einfach und sinnvoll weiterdenken lassen.

NameBiogartenmesse Schloss Türnich
OrtSchloss Türnich 1, 50169 Kerpen-Türnich
Termin18. und 19. April 2026
ÖffnungszeitenSamstag und Sonntag jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr
EintrittErwachsene 8,50 Euro vor Ort oder 8,00 Euro im Vorverkauf, ermäßigt 5,00 Euro, Familie 14,00 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei
SchwerpunktBio-Pflanzen, Kräuter, Wildgewächse, nachhaltige Gartenkultur sowie Vorträge, Führungen und Workshops

Wer an diesem Wochenende besonders viel mitnimmt

Der Termin passt besonders gut zu Menschen, die nicht nur bummeln, sondern mit einer klaren Idee nach Hause fahren möchten. Einsteiger finden hier einen unkomplizierten Zugang zu Kräutern, essbaren Pflanzen und ersten Pflanzkonzepten. Ambitionierte Gartenfreunde bekommen neue Impulse für Biodiversität, Mischpflanzungen und naturnahe Gestaltung. Und wer noch unsicher ist, ob sich der Weg überhaupt lohnt, findet in Türnich genau die Mischung aus Information, Atmosphäre und praktischen Gesprächen, die einen Ausflug schnell wertvoll macht.

Zwischen Schlosspark und Lindenallee entsteht Frühlingsstimmung

Schloss Türnich trägt viel dazu bei, dass sich die Messe nicht nach schneller Einkaufsrunde, sondern nach einem ganzen Gartenwochenende anfühlt. Der preisgekrönte Schlosspark, Lindenkathedrale, Lindenbaptisterium, Schlosskapelle, Market Garden, Agroforstflächen und Heilpflanzengarten geben dem Termin einen besonderen Rhythmus. Wer gern langsam schaut, Pflanzen vergleicht, Ideen reifen lässt und zwischendurch im Bio-Café einkehrt, ist hier genau richtig.

jungpflanzen

Programmpunkte, die besonders neugierig machen

  • Vorträge im Renteisaal: Von Feng Shui im Garten über Klimawandel und Biodiversität bis zur Rose als Insektenmagnet reicht das Programm erstaunlich breit. Auch die therapeutische Nutzung von Bienenprodukten und biologisch-dynamische Getreidehofsortenentwicklung sind angekündigt.
  • Kräuterführung im Schlosspark: Tine Knauft und Bianca Effertz von WILDESGRÜN führen durch die wilden Schätze des Frühlings und zeigen, wie Wildkräuter, Küche, Gesundheit und Gartenpraxis zusammenfinden.
  • Agroforst-Führung am Sonntag: Melanie Ziegler stellt die Agroforstanlage von Schloss Türnich und den entstehenden Agroforst-Hub vor. Gerade für Menschen, die Garten und Nachhaltigkeit größer denken möchten, ist das ein spannender Programmpunkt.
  • Bio-Beeter-Podest: Die offene Bühne bringt Bewegung und Humor in den Tag. Dazu kommen das Projekt „WIR BRAUCHEN BLUMEN!“, das Wildsaat-Tipi mit Geschichtenzeit und ein Workshop von WILDE NATUR KOSMETIK.
  • Ceres Heilpflanzengarten auf der Schlossinsel: Wer Heilpflanzen, Kräuter und pflanzliche Anwendungen spannend findet, bekommt hier einen eigenen Schwerpunkt direkt auf dem Gelände.

Artenvielfalt, Kräuter und naturnahe Pflanzungen geben den Ton an

Das Jahresthema ist in Türnich nicht nur Dekoration, sondern zieht sich durch viele Inhalte. Wer mehr Summen, Gurren und Zwitschern im eigenen Garten haben möchte, findet hier viele alltagstaugliche Anregungen: heimische Wildgewächse, Rosen mit ökologischem Mehrwert, Kräuter, Wildpflanzen und klimaangepasste Pflanzkonzepte. Gerade essbare Blüten, robuste Kräuter und strukturgebende Pflanzen für lebendige Beete passen hervorragend zu kleinen und mittleren Gartenflächen.

Diese Ideen lassen sich danach gut zuhause umsetzen

  • Kräuter und essbare Blüten im Hochbeet kombinieren: Wer Basilikum, Schnittlauch, Ringelblumen, Kapuzinerkresse und Pflücksalate zusammen denkt, schafft eine pflegeleichte, aromatische und zugleich lebendige Beetfläche.
  • Tomaten, Paprika und Chili geschützter führen: Nach einem Tag voller Pflanzenideen wird oft klar, wie sinnvoll ein wettergeschützter Platz für wärmeliebende Kulturen ist.
  • Naturnahe Gartenränder bewusst bepflanzen: Ein Saum mit Wildpflanzen, Kräutern und blühenden Stauden bringt Bewegung, Farbe und mehr Leben an den Rand von Beet, Terrasse oder Gartenweg.
  • Werkzeug, Töpfe und Substrate besser ordnen: Wenn im Frühjahr mehr im Garten passiert, wird auch guter Stauraum schnell wichtig. Gerade für Eimer, Erde, Handschuhe und Pflanzzubehör lohnt sich ein aufgeräumter Platz.

Welche Lösungen aus unserem Sortiment dazu gut passen

Wer nach dem Besuch zuerst Struktur in seine Pflanzideen bringen möchte, findet in unserem Ratgeber zur Hochbeet-Auswahl eine gute Orientierung und kann anschließend direkt bei unseren Hochbeeten weiterschauen. Für Tomaten, Paprika und Chili ist oft ein Tomatenhaus der naheliegende nächste Schritt, während für Voranzucht, längere Saison und empfindlichere Kulturen eher unsere Gewächshäuser interessant werden. Und wenn du Töpfe, Saatgut, Erden und Geräte ordentlich verstauen willst, passt auch ein Blick auf Stauraum im Garten gut ins Bild. Wer tiefer in die Pflanzplanung einsteigen möchte, findet in unserem Garten-Magazin außerdem hilfreiche Inhalte zum Vorziehen im Gewächshaus und dazu, wann sich ein Hochbeet vorbereiten und bepflanzen lässt.

Auch wer noch unsicher ist, findet hier schnell seinen Einstieg

Gerade für Garten-Einsteiger ist Türnich angenehm zugänglich. Du musst nicht mit einer fertigen Einkaufsliste kommen. Es reicht, wenn du grob weißt, ob dich Kräuter, essbare Pflanzen, naturnahe Beete oder geschützte Anzucht interessieren. Die Mischung aus Pflanzen, Gesprächen, Führungen und Gelände macht es leicht, Ideen für den eigenen Garten in Ruhe zu sortieren. So entsteht oft schon vor Ort ein klareres Bild davon, ob zuhause eher ein kompaktes Hochbeet, ein kleines Tomatenhaus oder ein Gewächshaus sinnvoll ist.

Anreise, Tickets und Service sind angenehm unkompliziert

Auch praktisch ist der Termin gut aufgestellt. Von Köln Hauptbahnhof aus dauert die Anreise mit Regionalbahn bis Horrem und der Buslinie 955 nach Türnich etwa 30 Minuten; von der Haltestelle „Türnich Rathaus“ sind es nur rund zwei Minuten zu Fuß bis zum Eingang an der Lindenallee. Vorverkaufstickets bringen Ermäßigung und schnelleren Zugang, die Tickets gelten jeweils für einen Messetag und der Wiedereintritt läuft per Handstempel.

  • Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr, letzter Einlass eine Stunde vor Schluss.
  • Eintritt: Erwachsene 8,50 Euro vor Ort beziehungsweise 8,00 Euro im Vorverkauf, ermäßigt 5,00 Euro, Familienkarte 14,00 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei.
  • Praktischer Service: Die kostenfreie Pflanzengarderobe ist gerade dann Gold wert, wenn du mehrere Pflanzen oder größere Einkäufe entspannt sammeln möchtest.
  • Mit Hund: Hunde dürfen an der Leine mitgeführt werden.

Häufige Fragen zur Biogartenmesse Schloss Türnich

Lohnt sich die Biogartenmesse Schloss Türnich auch dann, wenn ich noch kein fertiges Gartenprojekt habe?

Ja. Gerade dafür ist der Termin stark. Zwischen Pflanzen, Führungen, Vorträgen und Gelände entsteht schnell ein gutes Gefühl dafür, welche Ideen wirklich zu deiner Fläche, deinem Alltag und deinem Gartentempo passen.

Welche Pflanzen- und Gartenideen aus Türnich passen besonders gut zu einem Hochbeet?

Vor allem Kräuter, essbare Blüten, Pflücksalate, kompakter Mangold, Chili, Paprika und robuste Tomatenideen lassen sich sehr gut ins Hochbeet übersetzen. Auch naturnahe Mischungen mit Blühpflanzen und Küchenkräutern funktionieren hier oft besser, als man zuerst denkt.

Wann wird aus solchen Ideen eher ein Tomatenhaus oder ein kleines Gewächshaus sinnvoll?

Sobald du wärmeliebende Kulturen länger geschützt kultivieren, früher in die Saison starten oder empfindliche Jungpflanzen besser vor Regen, Wind und Kälteschwankungen schützen möchtest, wird ein geschützter Anbau deutlich interessanter.

Was macht Schloss Türnich als Veranstaltungsort so besonders?

Es ist die Kombination aus Bio-Pflanzenmarkt, inhaltlichem Programm und einem Gelände, das selbst schon viele Anregungen mitbringt. Schlosspark, Heilpflanzengarten, Market Garden, Agroforstflächen und Bio-Café sorgen dafür, dass der Besuch eher wie ein Gartenwochenende als wie ein schneller Marktbummel wirkt.

Ist der Besuch auch aus Köln ohne Auto gut machbar?

Ja. Die offizielle Besucherinfo beschreibt eine ÖPNV-Anreise ab Köln Hauptbahnhof in etwa 30 Minuten über Horrem und die Buslinie 955. Von der Haltestelle „Türnich Rathaus“ sind es nur wenige Gehminuten bis zum Eingang.

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