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Gurken zählen im Gewächshaus zu den durstigsten Kulturen. Durch das geschützte Klima, höhere Temperaturen und fehlenden Regen entsteht ein konstanter Wasserbedarf. Die richtige Bewässerung im Gewächshaus entscheidet über Ertrag, Fruchtqualität und Pflanzengesundheit. Zu wenig Wasser führt zu Bitterstoffen und kümmerlichem Wachstum. Zu viel Wasser begünstigt Wurzelfäule und Pilzkrankheiten. Eine präzise Steuerung der Wassergaben ist daher zentral für eine erfolgreiche Gurkenkultur im Gewächshaus.
Der Wasserbedarf hängt von mehreren Faktoren ab:
Tipp: Jungpflanzen benötigen weniger Wasser als ausgewachsene, fruchttragende Pflanzen. Während der Fruchtbildung steigt der Bedarf deutlich an. An warmen Sommertagen mit über 28 °C verdunstet eine Gurkenpflanze mehrere Liter Wasser pro Tag.
Faustwerte für die Bewässerung im Gewächshaus:
Tipp: Die Erde sollte stets gleichmäßig feucht, aber niemals nass sein.

In der frühen Kulturphase reicht meist eine Bewässerung alle zwei Tage. Die Temperaturen sind moderat, die Verdunstung geringer. Staunässe ist jetzt besonders kritisch, da das Wurzelsystem noch nicht voll entwickelt ist.
Jetzt steigt der Wasserbedarf stark an. Tägliches Gießen ist nun Standard. Bei anhaltender Hitze oder sehr trockener Luft kann morgens und am frühen Nachmittag gegossen werden. Das Substrat darf nie vollständig austrocknen.
Mit sinkenden Temperaturen reduziert sich der Bedarf. Eine Wassergabe pro Tag oder alle zwei Tage genügt meist. Die Bodenfeuchte sollte natürlich trotzdem regelmäßig kontrolliert werden.
Unregelmäßige Wasserversorgung verursacht Stress. Gurken reagieren empfindlich auf Trockenphasen.
Typische Folgen sind:
Bitterstoffe entstehen vor allem bei Wassermangel und starken Temperaturschwankungen. Eine konstante Bodenfeuchte beugt diesem Problem vor.
Die beste Zeit zum Gießen im Gewächshaus ist der frühe Morgen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Verdunstung gering und die Pflanzen können tagsüber ausreichend Wasser aufnehmen. Abendliches Gießen erhöht die Luftfeuchtigkeit über Nacht. Das begünstigt Pilzkrankheiten wie Mehltau.
Optimal ist:
Eine ausgewachsene Gurkenpflanze im Gewächshaus benötigt in der Hochsaison etwa 2–3 Liter Wasser pro Tag. Bei Temperaturen über 30 °C kann der Bedarf auf bis zu 4 Liter steigen.
Mini-Übersicht:
Tipp: Entscheidend bleibt jedoch die Bodenfeuchte. Fingerprobe oder Feuchtigkeitsmesser liefern zuverlässige Hinweise.
Humusreiche, lockere Erde speichert Wasser besser als sandige Böden. Ein strukturstabiler Boden reduziert Gießintervalle. Mulchschichten aus Stroh oder Rasenschnitt senken die Verdunstung zusätzlich. Weitere Tipps zum Thema Rankhilfe für Gurken im Hochbeet und Gewächshaus gibt es in unserem Ratgeber im Garten Magazin.
Vorteile von Mulch:
Tipp: Ein gut vorbereiteter Gewächshausboden spart langfristig Wasser und stabilisiert das Pflanzenwachstum.
Eine Tropfbewässerung ermöglicht eine konstante Wassergaben direkt an der Wurzel. Besonders bei mehreren Pflanzen im Gewächshaus sorgt sie für Effizienz und gleichmäßige Versorgung.
Vorteile:
Tipp: Automatische Systeme können mit Zeitschaltuhr betrieben werden. Die Wassermenge lässt sich damit präzise steuern.
Zu wenig Wasser
Zu viel Wasser
Tipp: Eine gute Belüftung im Gewächshaus verhindert hohe Luftfeuchtigkeit. Lüften reduziert Krankheitsdruck und unterstützt die Wasseraufnahme.
Das Klima in einem Gewächshaus ist anders als draußen, sodass auch der Wasserbedarf von Gurken verändert ist. Hohe Temperaturen beschleunigen die Verdunstung. Gleichzeitig kann die trockene Luft den Transpirationsdruck erhöhen.
Ideale Bedingungen für Gurken im Gewächshaus:
Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit steigt das Risiko für Pilzerkrankungen. Bei zu niedriger Luftfeuchte verdunsten Pflanzen mehr Wasser. Eine ausgewogene Klimaführung reduziert extreme Schwankungen beim Gießbedarf.
Gurken im Gewächshaus benötigen während der Hauptsaison täglich Wasser. Bei Hitze kann zweimaliges Gießen erforderlich sein. Entscheidend ist eine gleichmäßige Bodenfeuchte ohne Staunässe. Temperatur, Wachstumsphase und Bodenstruktur bestimmen stets den genauen Bedarf. Regelmäßige Kontrolle sowie morgendliche Bewässerung und angepasste Wassermengen sichern gesunde Pflanzen und aromatische Früchte. Auch die richtigen Nachbarn sind wichtig – Tipps zum Bepflanzen mit Pflanzplan für Jahreszeiten im Gewächshaus liefert unser Ratgeber.
Gurken bilden überwiegend flache Wurzeln. Die Hauptwurzelzone liegt in den oberen 20 bis 30 Zentimetern. Deshalb reagiert die Pflanze empfindlich auf Austrocknung in der oberen Bodenschicht.
Die Erde sollte niemals vollständig austrocknen. Bereits kurze Trockenphasen können Stress verursachen und die Fruchtqualität beeinträchtigen. Gleichmäßige Bodenfeuchte ist entscheidend für stabile Erträge.
Regenwasser ist in der Regel kalkärmer und näher an der Umgebungstemperatur. Dadurch wird die Bodenstruktur im Gewächshaus geschont und Temperaturschocks an den Wurzeln werden vermieden.
Mulchschichten, humusreiche Erde und eine Tropfbewässerung senken die Verdunstung deutlich. Zusätzlich stabilisiert eine gute Belüftung das Klima und reduziert unnötige Wasserverluste.
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