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Ein Gewächshaus schafft ideale Bedingungen für ein gesundes Pflanzenwachstum. Genau diese Bedingungen können jedoch Schimmel begünstigen, wenn Feuchtigkeit, Temperatur und Luftaustausch aus dem Gleichgewicht geraten. Schimmel im Gewächshaus ist kein Randproblem. Er schwächt Pflanzen, fördert Krankheiten und kann Materialien nachhaltig schädigen. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich das Risiko deutlich senken, dauerhaft und ohne chemische Keulen.
Schimmel benötigt Feuchtigkeit, organisches Material und wenig Luftbewegung. Gewächshäuser vereinen diese Faktoren oft ungewollt. Warme Luft speichert viel Feuchtigkeit, die sich bei Abkühlung an Glas- oder Polycarbonatflächen niederschlägt. Dieses Kondenswasser tropft auf Erde, Holz und Pflanzenreste, also der ideale Nährböden für Schimmelpilze.
Besonders in den Übergangszeiten Frühling und Herbst steigt das Risiko. Tagsüber heizt sich das Gewächshaus stark auf, nachts kühlt es ab. Ohne ausreichende Lüftung bleibt die Feuchte gefangen. Auch dicht stehende Pflanzen, falsches Gießverhalten oder fehlende Drainage verstärken das Problem.
Im Gewächshaus dominieren verschiedene Schimmelpilze, die sich in Aussehen und Schadwirkung unterscheiden. Grauschimmel (Botrytis) befällt häufig Blätter, Blüten und Früchte. Weißer Schimmel tritt oft auf Substraten oder Holzbauteilen auf. Schwarzer Schimmel bildet sich bevorzugt an dauerhaft feuchten Stellen, etwa in Ecken oder an Rahmenprofilen.
Wichtig: Unabhängig von der Art gilt, dass sichtbarer Schimmel immer ein Warnsignal ist. Er zeigt an, dass das Mikroklima dauerhaft ungünstig ist und angepasst werden sollte.

| Faktor | Relevanz | Richtwert | |
|---|---|---|---|
| Luftfeuchtigkeit | Hauptursache | unter 80 % | |
| Temperatur | beeinflusst Kondenswasser | konstant statt stark schwankend | |
| Lüftung | verhindert Feuchtestau | täglich, auch im Winter | |
| Pflanzenabstand | reduziert Schimmelrisiko | ausreichende Luftzirkulation | |
| Materialwahl | beeinflusst Feuchte | korrosionsfrei, glatt |
Eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit ist der häufigste Auslöser für Schimmel im Gewächshaus. Werte über 80 Prozent begünstigen Pilzwachstum erheblich. Ein einfaches Hygrometer schafft Klarheit und ermöglicht gezieltes Handeln.
Regelmäßiges Stoßlüften senkt die Feuchte effektiv. Kurzes, intensives Öffnen von Dach- und Seitenfenstern ist wirksamer als dauerhaft gekippte Öffnungen. Besonders morgens sollte gelüftet werden, um nächtliche Kondensfeuchte abzuführen.
Lüften ist mehr als nur das Öffnen der Fenster. Entscheidend ist der richtige Zeitpunkt. Warme, feuchte Luft sollte entweichen, bevor sie an kühlen Flächen kondensiert. Automatische Fensteröffner reagieren temperaturabhängig und sorgen für kontinuierlichen Luftaustausch, auch bei Abwesenheit.
Eine Querlüftung, bei der die gegenüberliegenden Öffnungen genutzt werden, verbessert die Luftbewegung deutlich. So entstehen keine feuchten „toten Zonen“, in denen Schimmel ungestört wachsen kann.
Starke Temperaturschwankungen ( Ratgeber: Was tun gegen Hitze im Gewächshaus? ) fördern die Kondenswasserbildung. Eine gleichmäßige Temperatur reduziert diesen Effekt. Isolierende Materialien wie Doppelstegplatten speichern Wärme besser als Einfachglas und minimieren Abkühlung in der Nacht.
Zusätzliche Maßnahmen wie Wärmespeicher, etwa Wasserfässer, geben nachts Wärme ab und stabilisieren das Klima. Dadurch sinkt die Luftfeuchtigkeit indirekt, da weniger Wasser aus der Luft auskondensiert.
Übermäßiges Gießen erhöht die Luftfeuchtigkeit und durchnässt Substrate. Staunässe fördert nicht nur Wurzelfäule, sondern auch Schimmelbildung an der Oberfläche. Gegossen werden sollte vorzugsweise morgens. So kann überschüssige Feuchte tagsüber verdunsten und entweichen.
Eine gezielte Bewässerung direkt an der Wurzelzone reduziert die Verdunstung. Tropfbewässerungssysteme sind hier besonders effektiv und helfen, das Mikroklima stabil zu halten.
Dicht stehende Pflanzen behindern die Luftzirkulation im Gewächshaus erheblich. Feuchte bleibt zwischen Blättern hängen und trocknet langsam ab. Ausreichende Abstände sorgen dafür, dass Luft jede Pflanze erreicht und kein „Stau“ entsteht. Gleichzeitig erleichtert dies die Kontrolle auf erste Schimmelanzeichen.
Abgestorbene Blätter, Erntereste und alte Töpfe sollten immer und regelmäßig entfernt werden. Organisches Material ist eine ideale Nahrungsquelle für Schimmelpilze und sollte daher nicht unnötig im Gewächshaus verbleiben.
Nicht jedes Gewächshaus reagiert gleich auf Feuchtigkeit. Glatte, nicht saugende Oberflächen lassen sich leichter trocken halten und einfacher reinigen. Hochwertige Aluminiumprofile rosten nicht und bieten Schimmel weniger Angriffsfläche als Holz.
Moderne Gewächshäuser von GFP setzen auf langlebige Materialien, durchdachte Lüftungskonzepte und stabile Konstruktionen. Diese Eigenschaften tragen entscheidend dazu bei, Feuchteprobleme von vornherein zu minimieren.
GFP Gewächshäuser sind auf ein ausgewogenes Klima ausgelegt. Großzügige Dachfenster ermöglichen effektive Entlüftung, stabile Rahmen verhindern Kältebrücken und hochwertige Verglasungen reduzieren Kondenswasserbildung.
Durch die modulare Bauweisen lassen sich Gewächshäuser zudem an individuelle Standortbedingungen anpassen. Ergänzende Ausstattung wie automatische Fensteröffner oder passende Fundamentlösungen verbessern die Klimakontrolle zusätzlich und senken das Schimmelrisiko nachhaltig.
Eine regelmäßige Reinigung ist ein oft unterschätzter Faktor. Algen, Erde und Pflanzenreste speichern jedoch die Feuchtigkeit. Eine gründliche Reinigung von Glasflächen, Rahmen und Regalen vor jedem Saisonbeginn reduziert potenzielle Schimmelquellen deutlich.
Schimmelprävention ist kein Einzeltrick, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Wer Luftfeuchtigkeit kontrolliert, regelmäßig lüftet, Temperaturen stabil hält und auf hochwertige Materialien setzt, schafft ein dauerhaft gesundes Klima. Kleine Anpassungen im Alltag haben oft große Wirkung.
Schimmel im Gewächshaus vermeiden bedeutet, das Mikroklima bewusst zu steuern. Luft, Wasser, Wärme und Ordnung greifen ineinander. Wer frühzeitig handelt und auf Qualität bei Ausstattung und Pflege achtet, schützt Pflanzen, verlängert die Lebensdauer des Gewächshauses und steigert langfristig den Ertrag. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Lüftung, Gießverhalten und Ausstattung kritisch zu prüfen und gezielt zu optimieren.
Schimmel im Gewächshaus entsteht hauptsächlich durch dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit wenig Luftzirkulation. Temperaturschwankungen führen zu Kondenswasser an Scheiben und Rahmen, das auf Erde und Pflanzen tropft und dort ideale Bedingungen für Schimmelpilze schafft.
Um Schimmel im Gewächshaus zu vermeiden, sollte die Luftfeuchtigkeit dauerhaft unter 80 Prozent liegen. Kurzfristige Überschreitungen sind unkritisch, problematisch wird es bei dauerhaft feuchtem Klima ohne ausreichende Lüftung.
Ja, Schimmel kann Pflanzen erheblich schädigen. Er fördert Pilzkrankheiten, schwächt das Pflanzengewebe und kann Blätter, Blüten und Früchte befallen. Langfristig sinken Wachstumskraft und Ertrag deutlich.
Regelmäßiges und richtiges Lüften ist eine der effektivsten Maßnahmen gegen Schimmel. Durch den Austausch feuchter Luft gegen trockenere Außenluft wird Kondenswasser reduziert und das für Schimmel notwendige Mikroklima unterbrochen.
Langfristige Vorbeugung gelingt durch eine Kombination aus kontrollierter Bewässerung, ausreichenden Pflanzenabständen, konsequenter Sauberkeit und einer durchdachten Gewächshauskonstruktion mit guter Lüftungsmöglichkeit.
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